Dienstag, 5. März 2013

Kurzer Abriss über den 3D Druck - Teil 1: vom Rapid Prototyping zum Rapid Manufacturing

Guten Morgen :-)

Im Prinzip ist die Geschichte des 3D-Drucks schon recht alt. Angefangen hat sie Ende der 70er/Anfang der 80er unter dem Label Rapid Prototyping. Schon damals wurden reale Objekte aus Computerdateien erzeugt. Fornehmlich genutzt wurde dies bspw. in der Autoindustrie. An Stelle die Modelle aus reiner Modellage herzustellen, begann man damit die Prototypen direkt aus dem 3D-Drucker zu erzeugen. Bis heute hat sich an dem grundlegenden Verfahren nichts geändert: man hat eine Computerdatei, schickt diese an einen Drucker und erhält ein reales 3D-Modell. Was sich geändert hat ist, dass man heute mehr und mehr dazu übergeht von Rapid Manufacturing zu sprechen. Warum? Das liegt auf der Hand...

Anfangs wurden die 3D-Modelle als Prototyp hergestellt. Man wollte sich anschauen, wie das zu produzierende Produkt in der Realistät aussieht und wirkt. Da die Qualität und das Material der damaligen 3D-Drucker noch nicht besonders gut war, beließ man es beim Druck der Prototypen und fertigte das Endprodukt dann ganz klasssich auf herkömmlichen Wegen. Heutzutage hat sich der Anspruch an den 3D-Druck rapide geändert. Die Verfahren haben sich verbessert und die Qualität ist so gut, dass man dazu übergeht das konkrete Produkt selbst aus dem Drucker zu locken. Die Industrie hat so den 3D-Druck in den letzten Jahren immer mehr für sich entdeckt. Das liegt klar daran, dass sich Material und Stabailität wesentlich verbessert haben.
Jüngstes Beispiel ist Nike:


Auch die Drucker an sich werden immer günstiger und die Computertechnik wird mehr und mehr auch für Nicht-Experten zugänglich gemacht. Es gibt ganze Industriezweige, die sich rund um das Thema 3D-Druck gebildet haben. So gibt es mittlerweile verschiedene Hersteller von 3D-Druckern mit unterschiedlichen Zielgruppen und unterschiedliche Comunnities. Es gibt Anwendungsmöglichkeiten in der Wissenschaft (bspw. Archäologie oder Medizin), in der Schmuckbranche (individuelle Schmuckstücke), in der Architektur (Modellbau und Innendesign 3D-Objekte) etc., etc., pp, pp...

...genug Stoff also, um demnächst darüber zu berichten:
In Teil 2 wird es um die verschiedenen Materialien zum 3D-Druck und die zugehörigen 3D-Druckverfahren gehen.

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