Dienstag, 13. März 2018

Erstaunlich realistische Birkenzweigskulptur von Hand gezeichnet mit 3D-Stift und Holzfaden. 

(English version below)


Der Künstler Martin Binder hat eine 4 Meter lange Skulptur eines Birkenastes geschaffen, der in einem Gewächshaus schwebt. Die Kreation wurde ausschließlich mit einem handbetriebenen 3D-Druckstift aus eines Standard Holz filament erstellt. Die Filament besteht aus einen Holz-Kunststoff-verbundwerkstoff.

Dieses Kunstwerk, gezeichnet mit einem 3D-Druckstift "Portrait einer Birke", ist in Berlin im Super Bien! Gewächshaus für zeitgenössische Kunst.

 
    Quelle: voxelwerk GmbH. 03/2018.

Die Skulptur besticht durch alle Details und Forme eines echten Birkenastes. Mit seinen Optischen, Haptischen und Olfaktorischen Eigenschaften ist der Ast eine realistische Nachahmung eines natürlichen Baumes. Entfernt betrachtet, Schaft die Skulptur einen Blick auf einen echten Ast, aber bei näherem Hinsehen, ist es möglich, alle Linien, die mit einem 3D-Druckstift, gezeichnet wurden, zu sehen. "In ähnlicher Weise sind Fotografien bloße Darstellungen von Realitätsfragmenten", sagt Binder.

 
    Quelle: voxelwerk GmbH. 03/2018.

250 stunden und zwei Kilo Birkenholzfilament brauchte der Künstler Martin Binder und eine großformatige 3D-Zeichnung zu erstellen. Die Skulptur ist innen komplett hohl und wiegt zwei Kilo. Binder hat die Struktur der verschiedenen Birken akribisch studiert, um mit einem 3D-Druckstift eine realistische Skulptur zu schaffen. "Meine Augen waren der 3D-Scanner und meine Hände der 3D-Drucker", sagt der Künstler.


    Quelle: voxelwerk GmbH. 03/2018.

Der Zweck der Skulptur ist es, Identität und Originalität in Frage zu stellen. Binder hat eine Idee hinter dem beeindruckenden 3D-gezeichneten Birkenzweig, der in einem Glashaus schwebt. "Ich verbringe viel zeit mit Instagram , wo ich Bilder hinter Glasscheibe konsumiere. Diese Arbeit ist ein dreidimensionales Äquivalent zum digitalen Medienkonsum." sagt Binder.

Da sich die Skulptur in Freien befindet, können die Menschen der Tag und Nacht die erstaunlichen Kunstwerke besichtigen.

 
    Quelle: voxelwerk GmbH. 03/2018.

Martin Binder fertig seit 2015 realistische Skulpturen mit 3D-Stift.

Seine anderen Arbeiten sind auf seiner Website zu sehen:
www.bindermartin.com



Amazingly realistic birch branch sculpture drawn by hand with a 3D-pen and wood filament


Artist Martin Binder has created a 4-meter long sculpture of a branch of a birch tree floating inside a greenhouse. The creation has been made using only a hand-operated 3D printing pen of a wood-plastic composite. The filaments used are from a manufacturer in Netherlands, called Formfutura.

This art piece, drawn with a 3D printing pen “Portrait of a birch“, can be found in Berlin at the Super Bien! Greenhouse for contemporary art.


The sculpture captivizes amazingly all the details and shapes of a real birch branch. With its visual, haptic and olfactory properties the branch is a realistic imitation of a natural tree. Distantly looking, the sculpture creates a view of a real branch, but in a closer look it is possible to see all the lines drawned with a 3D printing pen. “In a similar way photographs are mere representations of reality-fragments“, says Binder.

It took 250 hours and two kilos birch-wood-filament for the artist Martin Binder to create a large-scale 3D-drawing. The sculpture is completely hollow inside and weighs two kilos. Binder studied the structure of different birch trees meticulously in order to create a realistic sculpture with a 3D printing pen. “My eyes were the 3D-scanner and my hands were the 3D-printer“ says the artist.

The purpose of the sculpture is to question identity and originality. Binder has an idea behind the impressive 3D drawn birch branch floating inside a glass house. “I spend a lot of time on instagram, where I consume images behind the glass screen. This work is a three dimensional equivalent to digital media consumption.“ says Binder.


As the sculpture is outside, people can visit the amazing art work day and night.


Martin Binder has done realistic sculptures using 3D pen since 2015.


You can see his other work in his website:
www.bindermartin.com





Mittwoch, 23. September 2015

Euromold: 3D-Druck-Hype hält an

Aktuell gastiert die euromold das erste Mal in Düsseldorf. Bis letztes Jahr in Frankfurt stationiert, entwickelte sich die euromold Richtung Düsseldorf und in Franfurt am Main startet dieses Jahr im November die formnext. Während die formnext komplett auf Additive Fertigung ausgerichtet ist, entwickelt sich die euromold immer mehr dorthin.
Die Messechefin Diana Schnabel (DEMAT GmbH, Frankfurt) spricht von einem zukünftigen kompletten Ökosystems des 3D-Drucks. Dieses Jahr ist der 3D-Druck anteilsmäßig zu ca. einem Drittel vertreten. Dieser Anteil soll anwachsen. Immer mehr Unternehmen entdecken den 3D-Druck und die damit verbundenen Technologien für sich selbst.
Ein Indiz für den andauernden Hype und die Stellung des 3D-Drucks ist bspw. die im Rahmenprogramm der euromold laufende International Conference on Additive Aanufacturing and 3D Printing, sowie die bisher veröffentlichten Pressemitteilungen auf der offiziellen Homepage der euromold, welche allesamt das Thema 3D-Druck gemeinsam haben.
Geschlossen wird die euromold diesen Freitag mit einer Modenschau. Auf dem Laufsteg präsentieren Models aus New York Mode und Schmuck aus dem 3D-Drucker. Mit seinen über 450 Ausstellern ist die euromold gut in Düsseldorf angekommen.
Wir sind gespannt wie es der formnext gehen wird. Nach aktuellen Angaben liegen die Ausstellerzahlen hier knapp bei  über 150 rein auf das Thema Additive Fertigung ausgerichtet.
Wir werden berichten.

Montag, 7. September 2015

Was haben Fruchtgummis und 3D-Drucker gemeinsam?



Wir sind endlich aus der Sommerpause zurück und wollen Ihnen von nun an wieder aus der spannenden 3D-Druck-Welt berichten...

...und was gibt es Schöneres, als mit etwas Essbarem zu beginnen? Vor einigen Tagen am Hackeschen Markt in Berlin versperrte mir eine Traube von Menschen den Weg. Sie standen alle erwartungsvoll vor einem Cafe, in dem man in den nächsten 8 Wochen (so erfuhr ich wenige Minuten später) seine eigene Süßigkeit 3D drucken kann.

Zurück am PC bin ich der Sache nochmal genauer auf den Grund gegangen. Und tatsächlich: für 5€ kann man sich sein eigenes personalisiertes Fruchtgummi drucken lassen. Zu Beginn sucht man sich unter verschiedensten Vorlagen (vom Oktopus bis hin zum Frosch) seine Süßigkeit aus. Anschließend können noch Geschmacksrichtung, Farbe und Deko bestimmt werden. Per Extrusionsverfahren fertigt der 3D-Drucker dann innerhalb von 5 Minuten ein ca. 10g- schweres verzehrfertiges Fruchtgummi an. Es soll sogar "ganz normal" schmecken. Also lecker sein. Wer mag, sollte sich beeilen und es selbst ausprobieren... Wir haben gehört: Nach einem positiven Testlauf im Berliner Café soll der 3D-Drucker auch an anderen Orten ausgestellt werde...

Freitag, 22. Mai 2015

NASA 3D-Printed Habitat Challenge

Die NASA startet in Zusammenarbeit mit America Makes jetzt im Mai einen Wettbewerb, der sich an alle richtet, die Lebensräume (Wohnungen etc.) für Erde, Mond, Mars und Weltall designen und konstruieren möchten. Sie versprechene sich davon neue Ideen, Techniken und Anregungen für den Lebenraumbau im Weltall.

Seit dem 16. Mai kann man sich für den Wettbewerb registrieren. Der Wettbewerb umfasst mehrere Stufen und die Gewinner erhalten hohe Preisgelder die zwischen 50.000$ und 1 Mio.$ liegen.

Die Herausforderung für den 3D-Druck liegt in der ersten Phase. Hier sollen die designten Architekturmodelle mit dem 3D-Druck herstellbar sein. Einsendeschluss für diese erste Phase ist der 03. August 2015.
In der zweiten Phase, die ebenfalls noch einmal in zwei Stufen unterteilt ist, geht es darum die Behausungen konkret zu bauen. Dafür sollen in Stufe 1 recyclebare Materialien bzw. die Materialien verwendet werden, von denen man denkt, dass sie vor Ort vorhanden sind. In Stufe 2 sollen die Modell konkret gebaut werden.

Wer Lust bekommen hat am Wettbewerb teilzunehmen, kann sich die erfolderlichen Unterlagen HIER herunterladen und sich über den Wettbewerb informieren.

Montag, 20. April 2015

Lebensretter aus dem 3D-Drucker


Das man Objekte aus dem 3D-Drucker bereits für lebensrettende Maßnahmen einsetzt, ist vielen bekannt. So werden bereits Prothesen und Organe mit dem 3D-Druckverfahren hergestellt.  Lebensrettend auf eine ganz andere Weise soll künftig ein Gerät sein, dass Trinkwasser praktisch aus dem Nichts herstellt. Trotz des technologischen Fortschritts, gibt es immer noch Regionen auf dieser Erde, in denen es an sauberem und trinkbarem Wasser mangelt. Dieses Problem nimmt sich künftig das Project Aquero an. Das fast vollständig mit dem 3D-Drucker gefertigte Gerät steckt zwar noch in der Entwicklungsphase, der Prototyp lässt aber schon viel Potenzial erahnen. Bisher kann dieser Prototyp mit dem Namen MK1 ca. 50l Wasser pro Stunde produzieren. Ein leistungsstarker Ventilator am oberen Ende des Geräts, transportiert warme Luft auf einen Plastikkühlkörper. Durch den starken Temperaturabfall entsteht Luftfeuchtigkeit, die auf einer dafür angefertigten Fläche kondensiert und von dort aus in Form von Wassertropfen in einen Auffangbehälter fällt. Momentan wird das Gerät zwar noch mit externer Energie versorgt, künftig soll die Energiezufuhr aber durch Solarzellen ersetzt werden. Das Entwicklerteam von Project Aquero rechnet, dank der Produktion durch einem 3D-Drucker, mit geringen Herstellungskosten. Die Weiterentwicklung kann durch Spenden und Crowdfunding finanziert werden. Weitere Infos dazu finden Sie HIER.

Freitag, 27. März 2015

3D Printshow Berlin


Seit gestern und noch bis zum 28. März findet in Berlin die 3D Printshow statt. Dort werden die weltweit interessantesten Technologien rund um den 3D-Druck vor- und ausgestellt. Am Samstag ist die Ausstellung für alle Besucher, vom Technikfan bis hin zum Experten, geöffnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt an diesem Tag auf dem Einsatz von 3D-Druck in der internationalen Kunstszene. Dort soll vor allem diskutiert werden, inwiefern additive Fertigung ein neues Medium für die Kunst darstellt.  Mehr Informationen und Karten finden Sie hier.

Dienstag, 24. März 2015

3D-Drucker gewinnen: Die 3D Systems Design Challenge


Der 3D-Drucker-Hersteller 3D-Systems hat einen 3D-Design Wettbewerb ausgeschrieben. Zu gewinnen gibt es einen Cube 3D-Drucker. Unter dem Motto „designed-for-3D-printing“ können Bewerber bis zum 15. April 2015 3D-Designs für Möbel oder Deko- Gegenstände einreichen. Vor allem in Sachen Form, Material und Design, sollen der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Das innovativste Design gewinnt aber nicht nur einen 3D-Drucker, sondern wird als limitierte Auflage auf Cubify.com zu Gunsten des Smithsonian Design Museums verkauft. Wir sind schon sehr gespannt auf den Gewinner und sein Produkt. Alle weiteren Infos zum Wettbewerb finden Sie hier.

Dienstag, 3. Februar 2015

Neues Bronze-PLA


Schon länger ist es möglich 3D-Objekte aus Edelmetallen zu drucken. Das chinesische UnternehmenShenzeneSUN Industrial Co. stellt jetzt aber erstmals sein neu entwickeltes PLA Filament aus Bronze vor. Das Material lässt sich auch bei niedriger Drucktemperatur gut verarbeiten und soll dem 3D-Objekt eine glänzende und hochwertige Optik verleihen. Gleichzeitig weist das Material nur eine geringe Schrumpfung auf und ist laut Hersteller umweltfreundlich und recycelbar. Der Preis ist noch nicht bekannt, ansonsten sind wir aber sehr gespannt, wie die ersten Benutzererfahrungen ausfallen werden...

Donnerstag, 22. Januar 2015

3D-Druck dominiert CES Las Vegas



Schon zum zweiten Mal in Folge gab es auf der internationalen Elektronikmesse CES, die vom 5.-9. Januar 2015 in Las Vegas stattfand, einen eigenen Ausstellungsbereich nur für den 3D-Druck. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Ausstellungsfläche allerdings fast verdoppelt. Über die Messetage verteilt wurden dort spannende Produkte und Themen rund um den 3D-Druck vorgestellt.

Ultimaker stellte zwei neue 3D-Drucker vor: der Ultimaker 2 Go ist die kleinere Version und der Ultimaker 2 Extended die größere Version des bereits existierenden Ultimaker 2. Neugierige können sich diesen auch bei uns im figurenWERK-Laden in Berlin anschauen!
Die Go-Version kann man ab März 2015 vorbestellen und soll bei einer Bauraumgröße von 120 x 120 x 115mm, 1195€ kosten. Im Gegensatz zu den anderen Modellen der Ultimaker-Familie, kann dieser nur mit PLA-Filament arbeiten. Die Extended-Version kann PLA, ABS und U-Pet verarbeiten, verfügt über eine Bauraumgröße von 230 x 225 x 305mm und ist ebenfalls ab März 2015 für 2495€ vorbestellbar.

Eine weitere Neuheit, die auf der CES bereits präsentiert wurde, ist der von einem Team der Havard-Universität entwickelte 3D-Drucker Voxel8. Dieser ist einer der Drucker, die künftig mit mehreren Materialen komplexere Objekte drucken kann. Langfristig soll es sogar möglich sein mit diesem Drucker Systeme wie Hörgeräte oder Wearables in Schichten zu erzeugen. Bis Ende 2015 planen die Entwickler den Drucker serienreif für einen Kaufpreis von ca. $9000 zu produzieren.

Auch die Firma 3D Systems war auf der Elektronikmesse vertreten. Neben der Vorstellung des Schokoladendruckers CocoJet sprachen der 3D SystemsCEO Avi Reichental und CCO will.i.am unter dem Motto „HomeOf The Now“ über den Einfluss der 3D-Druck Technologie auf unseren Alltag.

Highlight der Messe war jedoch die Verleihung des „Best of CES Award 2015“. In der Kategorie „3D-Druck“ gewann der irische 3D-Papierdrucker-Hersteller Mcor. der einzige Hersteller für 3D-Papierdrucker für Endverbraucher.

Das nächste Mal findet die CES im Januar 2016 in Las Vegas statt.
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